Carlos Greull Sullivan
 

Swiss Arthur Sullivan Company

Ein wieder zu entdeckender Komponist

Seit 2004 hat Operissima unter dem Namen Swiss Arthur Sullivan Company manche Musik von Arthur Sullivan aufgeführt; dies in der Schweiz, in Deutschland und in England.
Arthur Sullivan (1842-1900) ist für das Vereinigte Königreich U.K. das, was Smetana für Böhmen und Mähren, Verdi für Italien, Grieg für Skandinavien, Glinka für Russland waren. In der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, als sich in Europa die Nationalstaaten etablierten, entdeckten und entwickelten auch die Komponisten die musikalischen Idiome ihrer Heimatländer.
Zunächst Kirchenmusiker und Symphoniker, wurde Sullivan vor allem durch seine komischen Opern bekannt, wovon er 13 mit dem Librettisten William Gilbert zusammen schrieb. Diese Gilbert and Sullivan-Opern werden seit ihrer Uraufführung ständig im gesamten englischen Sprachraum und anderswo, insgesamt auf allen fünf Kontinenten, gespielt. Seit einigen Jahren wird auch das Liedschaffen, die Kammermusik, die Orchesterwerke, die Oratorien und die übrigen neun Opern wieder entdeckt und vermehrt gespielt.

1999 hat der Regisseur Mike Leigh mit "Topsy-Turvy" den bisher bedeutendsten Film zum Thema Gilbert and Sullivan geschaffen.

Im deutschen Sprachraum setzt sich prominent der musikwissenschaftliche Publizist Meinrad Saremba für die Musik Sullivans ein. Er hat die einzige deutsche Biografie verfasst und in vielen Aufsätzen und Artikeln dieses bedeutende Lebenswerk beschrieben und gewürdigt. Seine Rundfunksendungen haben ein grösseres Publikum erreicht. Mit der Gründung der Deutschen Sullivan-Gesellschaft hat er ein wichtiges Podium geschaffen.

Operissima integriert möglichst oft Musik von Sullivan in ihre Programme. Die Erfahrung zeigt, dass sich Zuhörerinnen und Zuhörer regelmässig dafür begeistern und nicht verstehen, warum diese wunderbare Musik hier so wenig bekannt ist.

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Carlos Greull als Major General in "The Pirates of Penzance"
 
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